Weltklassik am Klavier - Mikhail Mordvinov
| 09. September 2012 | 17:00 | Uhr |
FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY
Sechs Lieder ohne Worte, op. 62
1. G-Dur, Andante espressivo
2. B-Dur, Allegro con fuoco
3. e-Moll, Andante maestoso
4. G-Dur, Allegro con anima
5. Venetianisches Gondellied a-Moll, Andante con moto
6. A-Dur, Allegretto grazioso (sog. Frühlingslied)
Sechs Lieder ohne Worte, op. 67
1. Es-Dur, Andante
2. fis-Moll, Allegro leggiero
3. B-Dur, Andante tranquillo
4. C-Dur, Presto (sog. Spinnerlied)
5. h-Moll, Moderato
6. E-Dur, Allegretto non troppo
Rondo capriccioso, op. 14
- Pause -
MODEST MUSSORGSKI
„Bilder einer Ausstellung“
Promenade
Der Gnom
[Promenade]
Das alte Schloss
[Promenade]
Die Tuilerien (Spielende Kinder im Streit)
Der Ochsenkarren
[Promenade]
Ballett der unausgeschlüpften Küken
„Samuel“ Goldenberg und „Schmuyle“
Promenade
Limoges. Der Marktplatz (Die große Neuigkeit)
Die Katakomben (Römische Gruft)
[Promenade] Mit den Toten in einer toten Sprache
Die Hütte auf Hühnerfüßen (Baba-Jaga)
Das Heldentor (in der alten Hauptstadt Kiew)
MIKHAIL MORDVINOV
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Mikhail Mordvinov wurde gleich durch zwei überragende Wettbewerbserfolge bekannt: Er ist Sieger des Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau 1996 und des Franz-Schubert-Wettbewerbs Dortmund 1997. Es zeigen sich die besonderen Eigenschaften des Pianisten, Feinsinnigkeit und Innigkeit, meist im romantischen Repertoire. Und doch bleibt Mordvinov auch Universalpianist, dessen Interesse sich von Barock über Klassik bis zur Moderne erstreckt.
Ab dem 7. Lebensjahr besuchte er die Klavierklasse an der Moskauer Gnessin-Musikschule. Es folgte ein Studium an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik; 1996/97 wurde er als "Bester Student des Jahres" ausgezeichnet. Er belegte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Bernd Goetzke und ist als Dozent an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik tätig.
Seine Auftritte führten ihn durch ganz Russland, viele Länder Europas, sowie Japan, Korea und die USA.
Das Publikum schätzt seine Innigkeit und die Vitalität seines Spiels, echte Leidenschaft und edlen Geschmack, virtuoses Können und die Reife seiner Interpretationen. Seine natürliche Musikalität und vom Kindesalter ausgebildete Anschlagskultur basieren auf genauer Intuition und breiter Schule - tief verwurzelt in der alten russischen Klaviertradition.




