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Tradition, Verantwortung und starkes Engagement

Die Familie Landsberg-Velen

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Als das Schloss Velen in den Jahren 1987/ 88 aufwendig zum SportSchloss umgebaut wurde, bedeutete das für den traditionsreichen Adelssitz zwar den Aufbruch in eine völlig neue Ära. Ein Bruch in der Eigentümergeschichte war es indes nicht: Nach wie vor gehört das Schloss der Familie von Landsberg-Velen. Ihr Doppelname weist auf die Verbindung zweier Adelsgeschlechter hin, die schon vor mehr als 250 Jahren zustande kam: Im Jahr 1756 heiratete Anna Theresia von Velen den Freiherrn Clemens August von Landsberg.

Das SportSchloss arbeitet als GmbH, alleiniger Gesellschafter ist der Graf Jakob von Landsberg-Velen – genauer gesagt, der Graf von Landsberg-Velen und Gemen. Denn auch die münsterländische Burg Gemen gehört der Familie. Sie wird jedoch nicht privat genutzt, sondern ist an das Bistum Münster verpachtet, das darin eine Begegnungs- und Ausbildungsstätte für junge Menschen betreibt (www.jugendburg-gemen.de).

1840 hatte der preußische König den Gemener Besitz zur „Standesherrschaft“ und ihren damaligen Besitzer Johann Ignaz von Landsberg-Velen zum Graf erhoben. Der Grafentitel vererbte sich seitdem jeweils auf den männlichen Haupterben, während die übrigen Familienmitglieder weiterhin zu den Freiherren beziehungsweise Freifrauen zählten. In der höflichen Anrede werden Freiherren übrigens meist als Barone bezeichnet, was aber keinen offiziellen Charakter hat.

Ihren Sitz haben die Grafen von Landsberg-Velen schon seit langer Zeit auf dem sauerländischen Schloss Wocklum.

Jakob Graf von Landsberg-Velen

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Jakob Graf von Landsberg-Velen wurde am 25. Juli 1987 in Frankfurt am Main geboren. Er ist ältester Enkel und Adoptivsohn von Dietrich Graf von Landsberg-Velen und dessen Ehefrau Monika, geb. von Westphalen. Seit 2017 führt er die Geschäfte der Familienunternehmen.

„Mein Großvater und viele Generationen vor ihm haben die Landsberg´schen Betriebe nachhaltig und fortschrittlich gestaltet. Gleichzeitig haben sie und vor allem mein Großvater mit starkem ehrenamtlichen Engagement deutlich gemacht, dass man neben dem Betrieb auch eine gesellschaftliche Verantwortung hat“, so beschreibt Jakob Graf von Landsberg-Velen die Prinzipien, denen er mit seiner Arbeit folgen möchte. „Ich freue mich, dieses Erbe fortführen und nach diesen Grundsätzen gestalten zu können. Mein Ziel ist es, der nächsten Generation ein gesundes Unternehmen zu übergeben. Ich bin Gott dankbar, dass mir diese Chance geschenkt wurde.“

Am Frankfurter Heinrich-von-Gagern-Gymnasium machte Jakob von Landsberg-Velen im Sommer 2007 sein Abitur. Im Rahmen mehrerer Unternehmenspraktika befasste er sich intensiv mit den Themen Waldbau und Forstwirtschaft. Während seines Studiums der „Business Administration and Economics“ an der Universität Passau absolvierte er weitere Praktika und gewann Einblicke in die Tätigkeit einer Wirtschafts- und Steuerkanzlei, in Fragen des Steuerrechts und in die Prozesse bei der Organisation eines Hotelbetriebs. Nach einem Auslandssemester an der „University of Economics“ in Prag schloss er das Studium im Frühjahr 2012 in Passau als „Bachelor of Science“ ab.

Maximilian Dietrich Graf von Landsberg-Velen (1925-2012)

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Als Dietrich (genannt: Dieter) von Landsberg-Velen am 15. April 2012 starb, nahmen an der Trauerfeier im Wocklumer Springstadion rund 1.500 Menschen teil, darunter viele namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport. Sie würdigten den Mann, der das Haus Landsberg-Velen über viele Jahrzehnte hinweg in herausragender Weise repräsentiert hatte.

Da seine älteren Brüder im Zweiten Weltkrieg gefallen waren, musste Graf Dieter schon sehr früh geschäftliche Verantwortung übernehmen. Parallel dazu studierte er von 1947 bis 1951 Rechtswissenschaften in Bonn. 1955 heiratete er Monika Gräfin von Westphalen und Fürstenberg. Die gemeinsamen Töchter heißen Barbara, Rosalie, Veronika und Theresia, der Adoptivsohn Jakob von Landsberg-Velen.

Den Ruf eines „Pioniers des Ehrenamtes“ erwarb Graf Dieter sich vor allem durch seine Tätigkeit beim Malteser Hilfsdienst, an dessen Spitze er als erster Präsident von 1957 bis 1992 stand. Bekannt wurde er außerdem als Sportfunktionär: Der „Reiter-Graf“ übernahm 1948 den Vorsitz des Balver Reitervereins und veranstaltete seitdem das bedeutsame Turnier „Balve Optimum“ (www.balve-optimum.de), das häufig den Rahmen für die Deutschen Meisterschaften in der Dressur und im Springreiten bildet. Viele Jahre lang war Graf Dieter Präsident des Westfälischen Reiterverbandes, Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung sowie Vizepräsident des Weltreiterverbands. Er war auch Vizepräsident des Deutschen Sportbundes sowie Mitglied im Präsidium des Nationalen Olympischen Komitees.

Für sein gesellschaftliches Engagement wurde Graf Dieter mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Großkreuz des päpstlichen Gregoriusordens. Der Malteserorden verlieh ihm das Großkreuz des Verdienstordens „Pro Merito Melitensi“, das Internationale Olympische Komitee zeichnete ihn mit dem olymischen Orden aus.

Das Wappen der Familie von Landsberg-Velen

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Das Wappen der Freiherren und Grafen von Landsberg-Velen lässt die Verbindung der beiden Familienlinien deutlich erkennen: Seit 1792 ist es in vier Felder unterteilt, von denen jeweils zwei das Landsberger Stammwappen mit den Andreaskreuzen zeigen. Die beiden anderen Felder bilden auf goldenem Untergrund drei rote „Merletten“ ab – stilisierte Vögel ohne Füße, die dem Wappen der Freiherren von Velen entnommen sind.

Auf den Helmen darüber ist auf der einen Seite ein aufgerichteter Fuchs zwischen zwei Palmzweigen zu sehen, der ebenfalls zum Landsberger Stammwappen gehört. Über dem anderen Helm zeigt ein kleiner, goldener Schild noch einmal die Velener Merletten.

Aktuelle Hotelbewertungen SportSchloss Velen

Kunden sagen, wie es wirklich ist

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Bewertung

Tolles Ambiente und perfekte Schloss-Atmosphäre treffen hier auf freundliche und kompetente Mitarbeiter. Ich besuche das Sportschloss Velen gerne; gleich ob für einen erholsamen Spaziergang durch den Park oder um in gemütlicher Szenerie zu speisen und die Ruhe zu genießen.

Timm W.Timm W.
Bewertung

Wir waren eine Nacht im Sportschloss und waren sehr zufrieden. Das Zimmer war super schön, richtig groß und sauber. Das Gebäude und die Aussenanlagen sind sehr gepflegt. Das Frühstücksbuffet hatte alles zu bieten was man sich nur wünschen kann. Das Personal war in allen Abteilungen sehr freundlich. Ich kann das Hotel wirklich zu 100 % weiterempfehlen.

SarahSarah
Bewertung

Das Tagungshotel "Sport Schloss Velen" ist für das was wir wollten, wie geschaffen. Ruhig gelegen mit gutem Service und einem sehr guten Ambiente. Der Empfang im Hotel ist sehr ansprechend, Zimmer sehr schön ausgestattet mit allem was man möchte. Restaurant in der Orangerie ist sehr gemütlich, den Abend kann man dann an der Bar sehr angenehm ausklingen lassen.

Gerrit B.Gerrit B.

Auszeichnungen

Urkunden und Siegel

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